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<title>Scharfrichter</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Scharfrichter</span></h1>
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<p>Der <b>Scharfrichter</b> (der „mit der Schärfe des <a href="Richtbeil_(Strafvollzug)" title="Richtbeil (Strafvollzug)">Richtbeils</a> oder des <a href="Richtschwert" title="Richtschwert">Richtschwertes</a> Richtende“<sup id="cite_ref-Nr._1_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._1-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) ist eine seit dem <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">Mittelalter</a> gebräuchliche Berufsbezeichnung für den Vollstrecker der <a href="Todesstrafe" title="Todesstrafe">Todesstrafe</a> oder anderer Gerichtsurteile.<sup id="cite_ref-Nr._5_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._5-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Früher waren auch die Begriffe <i>Nachrichter</i> und <i>Carnifex</i> gebräuchlich. Heute wird synonym dazu die Bezeichnung <b>Henker</b> verwendet (ursprünglich der Vollstrecker einer <a href="Hinrichtung" title="Hinrichtung">Hinrichtung</a> durch „<a href="Erh%C3%A4ngen" title="Erhängen">Henken</a>“), im Volksmund auch <i>Meister Hans</i><sup id="cite_ref-Nr._2_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._2-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder <i>Freimann</i>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte_des_Scharfrichteramtes">Geschichte des Scharfrichteramtes</h2></div>
<p>Bereits im <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">Römischen Reich</a> gab es Personen, die im Namen der <a href="R%C3%B6misches_Straf-_und_Strafverfahrensrecht" title="Römisches Straf- und Strafverfahrensrecht">Gerichte</a> dem Scharfrichter vergleichbare Tätigkeiten ausführten, wie <a href="Folter" title="Folter">Folter</a> und die Vollstreckung der Todesstrafe. Wahrscheinlich waren zunächst Soldaten mit dieser Tätigkeit betraut, doch es dürfte bereits eine gewisse Spezialisierung vorgelegen haben, wie antike Beschreibungen vom Amt des <i>Carnifex</i> erkennen lassen.<sup id="cite_ref-Nr._3_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._3-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In den alten europäischen Volksrechten (sächsisches Recht <i><a href="Sachsenspiegel" title="Sachsenspiegel">Sachsenspiegel</a></i>, <i><a href="Lex_Salica" title="Lex Salica">Lex Salica</a></i> u.&nbsp;a.) wurde die <a href="Hinrichtung" title="Hinrichtung">Hinrichtung</a> durch einen der <a href="Richter" title="Richter">Richter</a>, oft den jüngsten, oder den <a href="Kl%C3%A4ger" title="Kläger">Ankläger</a> vollzogen. Auch ein <i>Fronbote</i> oder <i>Amtmann</i> (auch <i>Büttel</i>) wird als Hinrichter genannt, dieser erhält allerdings für den Akt der Hinrichtung kein Geld.
</p><p>Das Scharfrichteramt bildete sich im Zusammenhang mit der „Professionalisierung“ des gesamten Strafvollzugs im Verlauf des 13.&nbsp;Jahrhunderts aus. Man versuchte die Rechtsprechung in die Hand des Staates zu bringen (<a href="Gewaltmonopol_des_Staates" title="Gewaltmonopol des Staates">Gewaltmonopol auf Seiten des Staates</a>), um damit u.&nbsp;a. <a href="Fehde" title="Fehde">Fehden</a> und generell <a href="Gewaltkriminalit%C3%A4t" title="Gewaltkriminalität">Gewalttaten</a> zu unterbinden. Bis dahin wurde hauptsächlich der Akkusationsprozess angewandt, das heißt, vor <a href="Gericht" title="Gericht">Gericht</a> standen sich Kläger und Angeklagte gleichberechtigt gegenüber. Ab 1250 sollte sich das jedoch mit dem Wunsch ändern, die Gewaltverbrechen durch harte Strafen und Verfolgung zu verhindern. Der <a href="Inquisitionsverfahren" title="Inquisitionsverfahren">Inquisitionsprozess</a> verdrängte aufgrund seiner Effizienz mehr und mehr den Akkusationsprozess. Es oblag nun dem juristisch geschulten und beamteten Richter und den <a href="Gerichtsdiener" title="Gerichtsdiener">Gerichtsdienern</a>, den Tatbestand herauszufinden. Das Ziel war es normalerweise, das Geständnis des Angeklagten zu hören. Demzufolge fand auch die <a href="Folter" title="Folter">Folter</a> vermehrt ihre Anwendung und parallel dazu bildete sich (ähnlich dem „professionellen“ Richter) das Amt der Scharfrichter als Folge der immer mehr aufkommenden Differenzierung im Strafprozess heraus.<sup id="cite_ref-Nr._4_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._4-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aus dieser Zeit stammt auch das Synonym <i>Nachrichter,</i> welches den Aspekt der <i>nach</i>richterlichen Urteilsvollstreckung in den Vordergrund stellt.<sup id="cite_ref-Nr._5_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._5-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Der erste Scharfrichter wurde 1276 im <a href="Augsburg" title="Augsburg">Augsburger</a> <a href="Stadtrecht" title="Stadtrecht">Stadtrecht</a> erwähnt.<sup id="cite_ref-Nr._6_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._6-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Anfangs wurde im Scharfrichteramt personell häufig gewechselt. Außerdem erhielt selten eine Familie mehrere Male hintereinander eine Anstellung, was sich später drastisch änderte.<sup id="cite_ref-Nr._7_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._7-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine Tendenz zur Herkunft aus den unteren Schichten kann man bei den ersten Scharfrichtern nicht abstreiten. Als Gründe für die zunächst recht häufigen Personalwechsel kann man sowohl eine Veranlagung der ersten Scharfrichter zu kriminellen Handlungen, als auch eine mögliche „soziale Mobilität“ sehen, wobei nicht geklärt werden kann, ob es sich dabei nur um Orts- oder auch Berufswechsel (und damit eventuell verbundenem sozialen Aufstieg) gehandelt hat.<sup id="cite_ref-Nr._8_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._8-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eheschließungen fanden vorrangig innerhalb der Scharfrichter- und auch <a href="Abdecker" title="Abdecker">Abdeckerfamilien</a> statt. Das war mit vielen Vorteilen verbunden, wie zum Beispiel soziale und finanzielle Absicherung im Alter und der Nachkommen,<sup id="cite_ref-Nr._9_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._9-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und es bildeten sich regelrechte „Scharfrichterdynastien“ heraus, die durchaus auch finanziell mit rechtlich höher gestellten Menschen zu der damaligen Zeit konkurrieren konnten.<sup id="cite_ref-Nr._10_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._10-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ihren Lohn erhielten die Scharfrichter nach getaner Arbeit immer von den Familien des Bestraften oder Hingerichteten; das war rechtlich festgelegt. Um 1700 kostete eine <a href="Enthauptung" title="Enthauptung">Enthauptung</a> in <a href="Aachen" title="Aachen">Aachen</a> 15&nbsp;<a href="Taler" title="Taler">Taler</a>. Eine anschließende Verbrennung auf dem <a href="Scheiterhaufen" title="Scheiterhaufen">Scheiterhaufen</a> kostete 25 Taler.<sup id="cite_ref-Gebühr_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-Gebühr-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Yamada_Asaemon" title="Yamada Asaemon">Yamada Asaemon</a></div>
<p>Doch Scharfrichter waren nicht immer männlichen Geschlechts. So gibt es etwa stichhaltige Anhaltspunkte dafür, dass auch Frauen vom späten <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">Mittelalter</a> an bis ins 19. Jahrhundert vereinzelt als Scharfrichterinnen oder Henkerinnen agierten. Während der <a href="Franz%C3%B6sische_Revolution" title="Französische Revolution">Französischen Revolution</a> und danach, etwa bei der öffentlichen Hinrichtung von Frauenmördern in Frankreich, haben sie mitunter mit der <a href="Guillotine" title="Guillotine">Guillotine</a> exekutiert. In Deutschland soll Mitte des 17.&nbsp;Jahrhunderts die Frau eines Henkers ihren Mann kurzfristig vertreten und zwei Diebe am <a href="Galgen" title="Galgen">Galgen</a> hingerichtet haben. Im 18. Jahrhundert übernahm in Bad Waldsee die Witwe des früheren Scharfrichters, Maria Anthonia Vollmer, dessen Amt, nachdem dieser selbst hingerichtet worden war.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Obwohl Teil des Justizsystems, waren Scharfrichter selbst in der <a href="Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Zeit des Nationalsozialismus">Zeit des Nationalsozialismus</a> (mit seiner <a href="Todesstrafe#Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Todesstrafe">hohen Zahl an Hinrichtungen</a>) keine <a href="Beamter_(Deutschland)" title="Beamter (Deutschland)">Beamten</a>. Im <a href="NS-Staat" title="NS-Staat">Deutschen Reich</a> gab es 1944 zehn „Hauptscharfrichter“, die in neun <a href="Zentrale_Hinrichtungsst%C3%A4tte" title="Zentrale Hinrichtungsstätte">„Vollstreckungsbezirken“</a> agierten und vom <a href="Reichsjustizministerium" title="Reichsjustizministerium">Reichsjustizministerium</a> als freie Unternehmer bestellt wurden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufgaben">Aufgaben</h2></div>

<p>Zu den direkten Aufgaben des Scharfrichters gehörte die eigentliche Hinrichtung und die <a href="Folter" title="Folter">Folter</a> zur <a href="Gest%C3%A4ndnis" title="Geständnis">Geständniserzwingung</a> als Teil des Gerichtsverfahrens. Auch für die Durchführung von <a href="K%C3%B6rperstrafe" title="Körperstrafe">Körper-</a> und <a href="Ehrenstrafe" title="Ehrenstrafe">Ehrenstrafen</a> war er zuständig. Daneben musste er auch oft weitere unangenehme und geächtete Aufgaben übernehmen – z.&nbsp;B. die <a href="Kanalisation" title="Kanalisation">Kloakenreinigung</a>, das Abschneiden und das <a href="Bestattung" title="Bestattung">Bestatten</a> von <a href="Suizid" title="Suizid">Selbstmördern</a> oder die Aufsicht über die <a href="Prostitution" title="Prostitution">Prostituierten</a>. Oft wurde das Amt des Henkers aus praktischen Gründen mit dem des <a href="Abdecker" title="Abdecker">Abdeckers</a> (andere Bezeichnungen sind <i>Schinder, Racker</i> oder <i>Wasenmeister</i>) zusammengelegt: Die Tierkörperverwertung sorgte für das finanzielle Auskommen des Scharfrichters und die Abdecker-Gehilfen konnten bei einer Hinrichtung assistieren <i>(Henkersknechte)</i>.
</p><p>Scharfrichter überließen das Foltern, das Henken und (seit der Französischen Revolution) die Tötung durch die <a href="Guillotine" title="Guillotine">Guillotine</a> oft auch ihren Gehilfen und übernahmen nur die Aufsicht. Die <a href="Enthauptung" title="Enthauptung">Enthauptung</a> mit dem Schwert oder dem Henkersbeil (<a href="Richtbeil_(Strafvollzug)" title="Richtbeil (Strafvollzug)">Handbeil</a>) wurde jedoch vom Scharfrichter selbst durchgeführt, da hierfür Geschick notwendig war: Der Kopf sollte nach Möglichkeit mit nur einem Schlag vom Rumpf getrennt werden.
</p>

<p>Durch ihre Tätigkeit konnten sich Scharfrichter solides Wissen auf dem Gebiet der Anatomie aneignen. So mancher kannte sich mit dem menschlichen Knochenbau und der Anordnung der inneren Organe besser aus als der ortsansässige <a href="Bader" title="Bader">Bader</a>. Es gibt Beispiele, in denen sich Scharfrichter etwas als <a href="Tierarzt" title="Tierarzt">Rossärzte</a> und <a href="Chirurgie" title="Chirurgie">Chirurgen</a> hinzuverdienten. Da Scharfrichter die Produkte ihrer Abdeckereien selbst verwerten durften, verfügten sie unter anderem über Hundefett, welches zur Salbung entzündeter Gelenke bei Pferd und Mensch zum Einsatz kam. Die Herstellung und der Verkauf von heilmagischen Substanzen, die aus den Körpern von Hingerichteten gewonnen wurden, sicherte Scharfrichtern ein zusätzliches Einkommen. Dies waren beispielsweise die Herstellung von „Armsünderfett“ (<a href="Menschenfett" title="Menschenfett">Menschenfett</a>) oder von <a href="Totenhand" title="Totenhand">Totenhänden</a>.<sup id="cite_ref-Nr._16_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._16-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Dies brachte ihnen jedoch häufig Ärger und Streit mit den studierten Ärzten ein, die das Monopol der Medizin für sich beanspruchten und oftmals versuchten, die Bürger von der Laienhaftigkeit des Scharfrichters zu überzeugen. Jedoch konnten sich die medizinischen Eliten nicht gegen jede Art der Heilpraxis von Scharfrichtern durchsetzen. So wurde ihnen offiziell die Heilung von „äußeren Wunden“ gestattet. Jedoch erreichten die Ärzte in einigen Reichsstädten, dass den Scharfrichtern die Ausübung der inneren Medizin versagt blieb. Trotz dieses Verbotes und angesichts der Tatsache, dass die Bürger bezüglich der Heilung ihrer Beschwerden mit dem Scharfrichter bessere Erfahrung als mit den örtlichen Ärzten gemacht hatten, ließen sich Scharfrichter nicht davon abhalten, auch die innere Medizin zu praktizieren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausbildung">Ausbildung</h2></div>

<p>Die Ausbildung der Scharfrichter erfolgte in der Regel anfänglich durch den Vater oder <a href="Stiefvater" title="Stiefvater">Stiefvater</a> und konnte bei einem anderen Meister fortgesetzt werden. Zu den Fähigkeiten gehörte das Entlocken eines Geständnisses des Angeklagten durch regelkonform angewandte <a href="Folter" title="Folter">Folter</a>. Der Scharfrichter musste ebenso über medizinische Kenntnisse verfügen, um beurteilen zu können, welche <a href="Folter" title="Folter">Torturen</a> der Delinquent aushält, ohne zu sterben. Ebenso mussten Hinrichtungen gemäß den Anweisungen des Gerichts und fehlerfrei vollstreckt werden.<sup id="cite_ref-Nr._11_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._11-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine misslungene Hinrichtung erregte in einigen Fällen den „Volkszorn“, und es konnte sogar soweit kommen, dass sie von der aufgebrachten Zuschauermenge <a href="Lynchjustiz" title="Lynchjustiz">gelyncht</a> wurden.<sup id="cite_ref-Nr._12_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._12-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die medizinischen Kenntnisse nutzten die Scharfrichter noch für andere Tätigkeiten: So praktizierten sie oft erfolgreich als Heiler und sicherten so ihre Existenz zusätzlich ab.<sup id="cite_ref-Nr._13_16-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._13-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch ist belegt, dass die Scharfrichter, wie „normale“ Handwerker auch, während ihrer Ausbildung auf <a href="Wanderjahre" title="Wanderjahre">Wanderschaft</a> gingen.<sup id="cite_ref-Nr._14_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._14-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als Abschluss der Ausbildung musste jeder Scharfrichter eine „Meisterprobe“ durchführen. Das geschah nicht ohne amtliche Genehmigung. Dabei musste einem Verurteilten unter der Aufsicht des ausbildenden Meisters der Kopf nach allen Regeln der Kunst abgeschlagen werden. War dies erfolgreich, so erhielt der auszubildende Scharfrichter einen Meisterbrief, mit dem er sich für freie Scharfrichterämter bewerben konnte. Ohne einen solchen Brief hatte er keine Chancen auf eine Anstellung.<sup id="cite_ref-Nr._15_18-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._15-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gesellschaftliche_Stellung">Gesellschaftliche Stellung</h2></div>

<p>Den Söhnen von Scharfrichtern stand praktisch kein anderer Berufsweg offen. Ihre Töchter konnten nur in diesen Kreisen heiraten und halb verrufenen Tätigkeiten (Wahrsagen, <a href="Liebeszauber" title="Liebeszauber">Liebes-</a> und <a href="Schadenzauber" title="Schadenzauber">Schadenzauber</a>, magischen oder Naturheilverfahren) nachgehen. So bildeten sich Scharfrichterdynastien, die aufgrund des geschlossenen <a href="Heiratskreis" title="Heiratskreis">Heiratskreises</a> vielfältige verwandtschaftliche Verflechtungen aufweisen. Eine der bekanntesten unter ihnen war die der <a href="Charles_Henri_Sanson" title="Charles Henri Sanson">Sansons</a>, die über sechs Generationen (1688–1847) die Scharfrichter von <a href="Paris" title="Paris">Paris</a> und einigen anderen französischen Städten (<a href="Tours" title="Tours">Tours</a>, <a href="Auxerre" title="Auxerre">Auxerre</a>, <a href="Melun" title="Melun">Melun</a>, <a href="Versailles" title="Versailles">Versailles</a>, <a href="Reims" title="Reims">Reims</a>) stellten.
</p><p><a href="Soziologie" title="Soziologie">Soziologisch</a> gesehen wurden sie zu einer <i><a href="Kaste" title="Kaste">Kaste</a></i>, jedoch nicht in einer Kasten-, sondern in einer <a href="St%C3%A4ndegesellschaft" title="Ständegesellschaft">Ständegesellschaft</a>. Es war bereits sehr schwer für sie, bei der christlichen <a href="Taufe" title="Taufe">Taufe</a> <a href="Pate" title="Pate">Paten</a> zu gewinnen. Dieser „<a href="Unehrlicher_Beruf" title="Unehrlicher Beruf">unehrliche</a>“<sup id="cite_ref-Nr._17_19-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._17-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beruf hatte allerdings auch weitere <a href="Tabu" title="Tabu">Tabus</a><sup id="cite_ref-Nr._18_20-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._18-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zu befolgen – so war Scharfrichtern beispielsweise ein gesonderter Platz in der Kirche oder auch im Wirtshaus vorgeschrieben. Ebenso war ihnen die Jagd untersagt, ausgenommen die auf Wölfe.
</p><p>Als im 17. und 18. Jahrhundert im Zuge der <a href="Humanismus" title="Humanismus">Humanisierung</a> des Strafvollzugs immer weniger Scharfrichter benötigt wurden, wichen viele Angehörige der ehemaligen Scharfrichterdynastien auf verwandte Berufszweige wie <a href="Bader" title="Bader">Bader</a>, <a href="Wundarzt" title="Wundarzt">Wundarzt</a>, <a href="Tierarzt" title="Tierarzt">Tierarzt</a> oder <a href="Geschichte_der_Zahnmedizin" title="Geschichte der Zahnmedizin">Zahnreißer</a> aus. Dies erklärt den ursprünglich großen <a href="Soziale_Distanz" title="Soziale Distanz">sozialen Abstand</a> der (hoch geachteten) <i>Ärzte</i> zu den (eher anrüchigen) <i>Chirurgen</i>.
</p><p>In seinen Memoiren berichtete <a href="Heinrich_Heine" title="Heinrich Heine">Heinrich Heine</a> von seiner ersten großen Liebe zum „roten Sefchen“, einer Scharfrichtertochter.<sup id="cite_ref-Nr._19_21-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._19-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Einer der letzten Scharfrichter Deutschlands war <a href="Johann_Reichhart" title="Johann Reichhart">Johann Reichhart</a> (1893–1972). Während der <a href="Weimarer_Republik" title="Weimarer Republik">Weimarer Republik</a> und der <a href="Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Zeit des Nationalsozialismus">Zeit des Nationalsozialismus</a> vollzog er etwas mehr als 3000 Hinrichtungen mit der Guillotine, darunter auch die von <a href="Hans_Scholl" title="Hans Scholl">Hans</a> und <a href="Sophie_Scholl" title="Sophie Scholl">Sophie Scholl</a>, Mitgliedern der Widerstandsgruppe <a href="Wei%C3%9Fe_Rose" title="Weiße Rose">Weiße Rose</a>. Nach 1945 henkte er 156 verurteilte Repräsentanten des Nationalsozialismus im Auftrag der <a href="Office_of_Military_Government_for_Germany_(U.S.)" title="Office of Military Government for Germany (U.S.)">US-amerikanischen Militärregierung</a> am <a href="Galgen" title="Galgen">Galgen</a>.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Der letzte <a href="Kaiserlich-k%C3%B6niglich" title="Kaiserlich-königlich">k.k.</a> Scharfrichter in Wien war <a href="Josef_Lang_(Henker)" title="Josef Lang (Henker)">Josef Lang</a> (1855–1925). Dieser betrieb neben seiner Tätigkeit als Assistent und Cousin des Wiener Scharfrichters Karl Selinger (1862–1899)<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ein <a href="Caf%C3%A9" title="Café">Kaffeehaus</a> in Wien-<a href="Simmering" title="Simmering">Simmering</a>.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er war als solcher sehr bekannt und beliebt – allerdings wusste zu Beginn niemand über seine Nebentätigkeit Bescheid. Nach seiner Ernennung zum Scharfrichter von Wien im Jahr 1900 musste er als Staatsbeamter den Kaffeehausbetrieb aufgeben,<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> genoss aber hohes gesellschaftliches Ansehen, wurde bei Hinrichtungen in kleinen Provinzstädten der Monarchie mitunter wie ein Staatsgast empfangen und zu Abendgesellschaften eingeladen.<sup id="cite_ref-Nr._20_26-0" class="reference"><a href="#cite_note-Nr._20-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sein Neffe <a href="Johann_Lang_(Henker)" title="Johann Lang (Henker)">Johann Lang</a> wurde ebenfalls zum Scharfrichter ernannt. Dieser und weitere Familienmitglieder Langs, darunter seine beiden Söhne und seine Ehefrau, wurden von den Nationalsozialisten in Sippenhaft genommen, in <a href="Konzentrationslager" title="Konzentrationslager">Konzentrationslager</a> deportiert und dort ermordet.
</p><p>Zur Regel wurde der Wiener Sonderfall in der <a href="Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Zeit des Nationalsozialismus">Zeit des Nationalsozialismus</a>, als die meisten Scharfrichterstellen von Personen besetzt wurden, die vorher als Gehilfen anderer Scharfrichter tätig waren und nicht einer Scharfrichterfamilie entstammten. In Deutschland traten spätestens seit 1937 die meisten Scharfrichter als anonyme Personen auf, über deren Tätigkeit in der Öffentlichkeit nahezu nichts bekannt war. Nach außen hin waren sie Justizangestellte, ihre Gehilfen Justizhelfer.
</p><p>Geheim und anonym waren auch die im Zweitberuf als Scharfrichter tätig gewordenen Personen in der <a href="Deutsche_Demokratische_Republik" title="Deutsche Demokratische Republik">Deutschen Demokratischen Republik</a> (DDR). <a href="Hermann_Lorenz_(Henker)" title="Hermann Lorenz (Henker)">Hermann Lorenz</a> hat zwischen 1969 und 1981 die letzten 20 Hinrichtungen auf deutschem Boden vollzogen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Frankreich">Frankreich</h2></div>
<p>In <a href="Frankreich" title="Frankreich">Frankreich</a> wirkte Louis Deibler (1823–1904) als Scharfrichter, sein Sohn Anatole Deibler (1863–1939) wurde 1890 zunächst sein Gehilfe und schließlich 1899 sein Nachfolger. <a href="Armand_Falli%C3%A8res" title="Armand Fallières">Armand Fallières</a> erließ nach seinem Amtsantritt als Staatspräsident am 18. Februar 1906 einen Hinrichtungsstopp, bevor sie 1909 wieder aufgenommen wurden. Wenige Tage vor seinem Tod am 2. Februar 1939 henkte Anatole Deibler zum letzten Mal.
</p><p>Sein Neffe André Obrecht war lange Zeit Gehilfe seines Onkels und von 1951 bis 1976 oberster Scharfrichter der Französischen Republik. Obrecht half auch bei der Hinrichtung von über 30 politisch Verurteilten während der deutschen Besatzung.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Obrechts Neffe <a href="Marcel_Chevalier" title="Marcel Chevalier">Marcel Chevalier</a> wurde – bis zur Abschaffung der <a href="Todesstrafe_in_Frankreich" title="Todesstrafe in Frankreich">Todesstrafe in Frankreich</a> im Oktober 1981 – sein Nachfolger. Die letzte durch ihn durchgeführte Hinrichtung war die Enthauptung des verurteilten Mörders <a href="Hamida_Djandoubi" title="Hamida Djandoubi">Hamida Djandoubi</a> am 10. September 1977. Dies war zudem die letzte Hinrichtung in <a href="Westeuropa" title="Westeuropa">Westeuropa</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gegenwart">Gegenwart</h2></div>
<p>In Ländern, in denen im 21. Jahrhundert die Todesstrafe noch durchgeführt wird, wie z.&nbsp;B. in den <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">USA</a>, haben sich die Berufsanforderungen des Scharfrichters durch die Hinrichtungswerkzeuge geändert (<a href="Elektrischer_Stuhl" title="Elektrischer Stuhl">Elektrischer Stuhl</a>, <a href="Gaskammer_(Todesstrafe)" title="Gaskammer (Todesstrafe)">Gaskammer</a>, „<a href="Letale_Injektion" title="Letale Injektion">Giftspritze</a>“). Nach wie vor ist die Ausübung des Berufes dem <a href="Prestige" title="Prestige">Prestige</a> abträglich.
</p><p>Dass auch Frauen regelmäßig als Scharfrichterinnen tätig werden, welche offiziell Todesurteile vollstrecken, kommt seit etwa Mitte des 20.&nbsp;Jahrhunderts vor. So etwa in den Vereinigten Staaten von Amerika oder in einigen asiatischen Ländern, wo sie Hinrichtungen insbesondere an Frauen oder jüngeren männlichen Todeskandidaten vollziehen.
</p><p>Hauptberufliche Scharfrichter im eigentlichen Sinne, die <a href="K%C3%B6rperstrafe" title="Körperstrafe">Leibesstrafen</a> (Abschlagen der Hand) und Lebensstrafen (<a href="Enthauptung" title="Enthauptung">Enthaupten</a>) mit dem <a href="Richtschwert" title="Richtschwert">Schwert</a> bzw. dem <a href="Richtbeil_(Strafvollzug)" title="Richtbeil (Strafvollzug)">Beil</a> vollstrecken, existieren heute in einigen islamischen Ländern, in denen nach der Rechtsgebung der <a href="Scharia" title="Scharia">Scharia</a> abgeurteilt wird, so vor allem in <a href="Saudi-Arabien" title="Saudi-Arabien">Saudi-Arabien</a> und dem <a href="Sudan" title="Sudan">Sudan</a>. In diesen Ländern kann (nicht immer) die Rolle des Scharfrichters auch auf deren Wunsch von Angehörigen eines Opfers des Verurteilten, also von Laien, übernommen werden, mit oft extremen Konsequenzen für den Verurteilten in Gestalt einer verlängerten Todesqual. Der Scharfrichter nimmt in diesen Ländern nicht selten auch gemäß der Scharia die zum Teil öffentliche, hochtraumatische <a href="Amputation" title="Amputation">Amputation</a> von Gliedmaßen mit Beil, <a href="S%C3%A4bel" title="Säbel">Säbel</a> oder (Krumm-)Schwert vor, z.&nbsp;B. bei Dieben oder <a href="Drogenhandel" title="Drogenhandel">Drogenhändlern</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Else Angstmann: <i>Der Henker in der Volksmeinung: seine Namen und sein Vorkommen in der mündlichen Volksüberlieferung.</i> Bonn 1928 (=&nbsp;Teuthonista, Beiheft&nbsp;1).</li>
<li><a href="Matthias_Blazek" title="Matthias Blazek">Matthias Blazek</a>: <i>Scharfrichter in Preußen und im Deutschen Reich 1866–1945.</i> Ibidem, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8382-0107-8.</li>
<li>Alois Dettling: <i>Die Scharfrichter des Kantons Schwyz</i>. In: <i>Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz</i>, 20.&nbsp;Jg., 1909, S.&nbsp;1–204, <a href="https://doi.org/10.5169/seals-158747" class="extiw external" title="doi:10.5169/seals-158747">doi:10.5169/seals-158747</a>.</li>
<li>Johann Caspar Glenzdorf und Fritz Treichel: <i>Henker, Schinder und arme Sünder.</i> 2 Bde. Bd. 1: <i>Beiträge zur Geschichte des deutschen Scharfrichter- und Abdeckerwesens,</i> Bd.&nbsp;2: <i>5800 Scharfrichter- und Abdeckerfamilien.</i> W.&nbsp;Rost, Bad Münder am Deister 1970.</li>
<li>Joel F. Harrington: <i>Die Ehre des Scharfrichters: Meister Frantz oder ein Henkersleben im 16. Jahrhundert.</i> Siedler, München 2014, ISBN 978-3-8275-0021-2.</li>
<li><a href="Markwart_Herzog" title="Markwart Herzog">Markwart Herzog</a>: <i>Scharfrichterliche Medizin. Zu den Beziehungen zwischen Henker und Arzt, Schafott und Medizin</i>. In: Medizinhistorisches Journal 29 (1994), S.&nbsp;309–331.</li>
<li>Martin Illi: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/016389"><i>Scharfrichter.</i></a> In: <i><a href="Historisches_Lexikon_der_Schweiz" title="Historisches Lexikon der Schweiz">Historisches Lexikon der Schweiz</a></i>.</li>
<li>Albrecht Keller: <i>Der Scharfrichter in der deutschen Kulturgeschichte.</i> Bonn/Leipzig 1921, Nachdruck Hildesheim 1968.</li>
<li>Melissantes alias <a href="Johann_Gottfried_Gregorii" title="Johann Gottfried Gregorii">Johann Gottfried Gregorii</a>: <i>Scharff- und Nachrichter.</i> In: <i>Gemüths vergnügendes Historisches Hand-Buch für Bürger und Bauern in welchem in Form eines kurz gefassten Historischen Lexici von allerley Ständen, Künsten, Handwerken und Wissenschafften…</i> Frankfurt, Leipzig [und Arnstadt] 1744, S.&nbsp;845–856.</li>
<li>John F. Mortimer: <i>Henker: Selbstzeugnisse, Tagebücher und zeitgenössische Berichte. Dokumente menschlicher Grausamkeit.</i> Genf 1976 (aus der Reihe <i>Tatsachen von gestern und heute. Aktuelle Zeitfragen</i>).</li>
<li>Jutta Nowosadtko: <i>Scharfrichter und Abdecker. Der Alltag zweier „unehrlicher Berufe“ in der Frühen Neuzeit.</i> Schöningh, Paderborn (u.&nbsp;a.) 1994.</li>
<li><a href="Wolfgang_Schild_(Rechtshistoriker)" title="Wolfgang Schild (Rechtshistoriker)">Wolfgang Schild</a>: <i>Scharfrichter.</i> In: Christoph Hinckeldey (Hrsg.): <i>Justiz in alter Zeit</i> (= <i>Schriftenreihe des Mittelalterlichen Kriminalmuseums Rothenburg o.d.T.</i> Band VIc). Rothenburg o.d.T. 1989, S. 279–287.</li>
<li>Helmut Schuhmann: <i>Der Scharfrichter. Seine Gestalt – seine Funktion.</i> Verlag für Heimatpflege, Kempten 1964.</li>
<li><a href="Peter_Sommer_(Kulturhistoriker)" title="Peter Sommer (Kulturhistoriker)">Peter Sommer</a>: <i>Scharfrichter von Bern.</i> Bern 1969.</li>
<li>Valentin Lötscher: <i>Der Henker von Basel</i>. In: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.baslerstadtbuch.ch/stadtbuch/1969/1969_1262.html">Basler Stadtbuch 1969, S.&nbsp;74–114</a>.</li>
<li>Richard van Dülmen: <i>Theater des Schreckens. Gerichtspraxis und Strafrituale in der frühen Neuzeit</i>. Verlag C.H. Beck, München 1988, ISBN 978-3406329005.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Dokumentationen">Dokumentationen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Radiobeiträge_und_Podcast"><span id="Radiobeitr.C3.A4ge_und_Podcast"></span>Radiobeiträge und Podcast</h3></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.podcast.de/episode/110906195/Henker%2Bund%2BScharfrichter"><i>Henker und Scharfrichter</i></a>, <a href="Podcast" title="Podcast">Podcastbeitrag</a> des Radiosender <a href="SWR2" class="mw-redirect" title="SWR2">SWR2</a> aus der Reihe <i>Wissen:</i> vom 24. April 2012 auf Podcast.de</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-johann-reichhart-dt-scharfrichter-todestag--100.html"><i>Johann Reichhart, dt. Scharfrichter (Todestag 26.04.1972)</i></a>, <a href="Podcast" title="Podcast">Podcast</a> Beitrag in der Reihe <i>Zeitzeichen</i> des WDR zum Jahrestag des Todes des letzten deutschen Scharfrichters Johann Reichhart, gesendet am 26. April 2022 (aufrufbar bis 26. April 2099)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Fernsehbeiträge"><span id="Fernsehbeitr.C3.A4ge"></span>Fernsehbeiträge</h3></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://alternative-medien.online/arbeitsplatz-scharfrichter-die-henker-von-molln-ich-schone-niemand_ae7c2715c.html">Arbeitsplatz Scharfrichter - Die Henker von Mölln - „Ich schone niemand“, NDR 2018</a>, Alternative Medien Online – Freier Journalismus im Internet</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=vsr8vcEG-1Q">Henker erzählen – Todestrakte in den USA</a>, Beitrag von <a href="Einsfestival" class="mw-redirect" title="Einsfestival">Einsfestival</a> auf YouTube</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=k3Vng-NCQ9Y">Johannes Reichhart: Der letzte Henker Bayerns, Bayerischer Rundfunk vom 14. März 2014</a>, YouTube</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Executioners?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Scharfrichter</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Scharfrichter" class="extiw external" title="wikt:Scharfrichter">Wiktionary: Scharfrichter</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size skin-invert-image" typeof="mw:File"><span title="Wikiquote"></span></span></div><b><a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Scharfrichter" class="extiw external" title="q:Scharfrichter">Wikiquote: Scharfrichter</a></b>&nbsp;– Zitate </div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=4179402-3">Literatur von und über Scharfrichter</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bmi.gv.at/magazinfiles/2010/05_06/files/justizgeschichte.pdf">"...wird mit dem Tode bestraft"</a> In: Öffentliche Sicherheit 5_6/10, Justizgeschichte, Seite 30–31</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bmi.gv.at/magazinfiles/2016/03_04/files/kriminalgeschichte.pdf">Hinrichtung auf dem Würgegalgen</a>, In: Öffentliche Sicherheit 3-4/16, Justizgeschichte Seite 35–36</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://matthias-blazek.eu/?p=464">Die liebe Not der Scharfrichter</a>, matthias-blazek.eu</li>
<li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20101112020635/http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/art4329,672715">Köpfen, rädern, hängen</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 12. November 2010 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), swp.de</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://austria-forum.org/af/Heimatlexikon/Scharfrichter">Eintrag zu <span style="font-style:italic;">Scharfrichter</span></a> im <a href="Austria-Forum" title="Austria-Forum">Austria-Forum</a>&nbsp;(im Heimatlexikon)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.tirol-genealogie.at/0491a49fd5127e80c/0491a49fda0c16803/index.html">Liste Tiroler Scharfrichter</a> incl. genealogischer Daten</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.myheimat.de/adelheidsdorf/kultur/etwa-15-bis-20000-menschen-riefen-nach-der-urteilsvollstreckung-durch-scharfrichter-christian-schwarz-qbravoq-d2383380.html">Etwa 15- bis 20000 Menschen riefen nach der Urteilsvollstreckung durch Scharfrichter Christian Schwarz „Bravo!“</a>, MyHeimat.de</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-Nr._1-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Nr._1_1-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Friedrich_Kluge" title="Friedrich Kluge">Friedrich Kluge</a>, <a href="Alfred_G%C3%B6tze_(Philologe)" title="Alfred Götze (Philologe)">Alfred Götze</a>: <i><a href="Etymologisches_W%C3%B6rterbuch_der_deutschen_Sprache" title="Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache">Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache</a>.</i> 20. Aufl., hrsg. von <a href="Walther_Mitzka" title="Walther Mitzka">Walther Mitzka</a>, De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 636.</span>
</li>
<li id="cite_note-Nr._5-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Nr._5_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Nr._5_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Deutsches_W%C3%B6rterbuch" title="Deutsches Wörterbuch">Deutsches Wörterbuch</a>, Band 13, Spalte 103, Artikel <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.woerterbuchnetz.de/DWB?lemma=nachrichter"><i>Nachrichter</i>.</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Nr._2-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Nr._2_3-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Gattungsname" title="Gattungsname">Appellativische</a> Verwendung des aus <i>Johannes</i> gekürzten männlichen Personennamens <i>Hans</i> ist im Deutschen sehr häufig; siehe <a href="Deutsches_W%C3%B6rterbuch" title="Deutsches Wörterbuch">Deutsches Wörterbuch</a>, Band&nbsp;X, Spalte&nbsp;455&nbsp;ff., Artikel <i>Hans</i> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.woerterbuchnetz.de/DWB?lemma=hans"><i>Hans</i></a>), spezifisch zu <i>Meister Hans</i> ebenda Spalte&nbsp;458/59.</span>
</li>
<li id="cite_note-Nr._3-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Nr._3_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Schrumpf, Stefan: <i>Bestattung und Bestattungswesen im Römischen Reich.</i> 2006, S. 273 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-Nr._4-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Nr._4_5-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Nowosadtko: <i>Scharfrichter und Abdecker. Der Alltag zweier „unehrlicher Berufe“ in der Frühen Neuzeit.</i> 1994, S.&nbsp;50–52.</span>
</li>
<li id="cite_note-Nr._6-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Nr._6_6-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Nowosadtko: <i>Scharfrichter und Abdecker. Der Alltag zweier „unehrlicher Berufe“ in der Frühen Neuzeit.</i> 1994, S.&nbsp;52.</span>
</li>
<li id="cite_note-Nr._7-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Nr._7_7-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Nowosadtko: <i>Scharfrichter und Abdecker. Der Alltag zweier „unehrlicher Berufe“ in der Frühen Neuzeit.</i> 1994, S.&nbsp;62.</span>
</li>
<li id="cite_note-Nr._8-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Nr._8_8-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Nowosadtko: <i>Scharfrichter und Abdecker. Der Alltag zweier „unehrlicher Berufe“ in der Frühen Neuzeit.</i> 1994, S.&nbsp;64.</span>
</li>
<li id="cite_note-Nr._9-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Nr._9_9-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Nowosadtko: <i>Scharfrichter und Abdecker. Der Alltag zweier „unehrlicher Berufe“ in der Frühen Neuzeit.</i> 1994, S.&nbsp;216.</span>
</li>
<li id="cite_note-Nr._10-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Nr._10_10-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Stuart, Kathy: <i>Unehrliche Berufe. Status und Stigma in der Frühen Neuzeit am Beispiel Augsburgs.</i> 2008, S. 93–96.</span>
</li>
<li id="cite_note-Gebühr-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Gebühr_11-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a href="Richard_Pick_(Archivar)" title="Richard Pick (Archivar)">Richard Pick</a>: <cite style="font-style:italic">Die Gebühren des Aachener Scharfrichters um 1700</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Aachener_Geschichtsverein#Zeitschrift_des_Aachener_Geschichtsvereins_(ZAGV)" title="Aachener Geschichtsverein">Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins (ZAGV)</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>8</span>. Aachen 1886, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>286</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/stream/Zga81886/ZGA8/page/n294/mode/1up">Textarchiv&nbsp;– Internet Archive</a> [abgerufen am 6.&nbsp;August 2015]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Scharfrichter&amp;rft.atitle=Die+Geb%C3%BChren+des+Aachener+Scharfrichters+um+1700&amp;rft.au=Richard+Pick&amp;rft.btitle=Zeitschrift+des+Aachener+Geschichtsvereins+%28ZAGV%29&amp;rft.date=1886&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=286&amp;rft.place=Aachen&amp;rft.volume=8" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Karin Kiesel: <cite style="font-style:italic">Sie brachte den Tod: Die wohl einzige Henkerin Europas lebte in Bad Waldsee</cite>. Schwäbischer Verlag, 17.&nbsp;Januar 2024 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.schwaebische.de/regional/oberschwaben/bad-waldsee/sie-brachte-den-tod-die-einzige-henkerin-europas-2174415">schwaebische.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Scharfrichter&amp;rft.au=Karin+Kiesel&amp;rft.btitle=Sie+brachte+den+Tod%3A+Die+wohl+einzige+Henkerin+Europas+lebte+in+Bad+Waldsee&amp;rft.date=2024-01-17&amp;rft.genre=book&amp;rft.pub=Schw%C3%A4bischer+Verlag" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-Nr._16-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Nr._16_13-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Wagner, Christiane; Failing, Jutta: <i>Vielmals auf den Kopf gehacket ... Galgen und Scharfrichter in Hessen</i>. Naumann, Nidderau 2008, ISBN 978-3-940168-17-7.</span>
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<li id="cite_note-Nr._11-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Nr._11_14-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Nowosadtko: <i>Scharfrichter und Abdecker. Der Alltag zweier „unehrlicher Berufe“ in der Frühen Neuzeit.</i> 1994, S.&nbsp;195–196.</span>
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<li id="cite_note-Nr._12-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Nr._12_15-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Nowosadtko: <i>Scharfrichter und Abdecker. Der Alltag zweier „unehrlicher Berufe“ in der Frühen Neuzeit.</i> 1994, S.&nbsp;200–201.</span>
</li>
<li id="cite_note-Nr._13-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Nr._13_16-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Nowosadtko: <i>Scharfrichter und Abdecker. Der Alltag zweier „unehrlicher Berufe“ in der Frühen Neuzeit.</i> 1994, S.&nbsp;163.</span>
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<li id="cite_note-Nr._14-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Nr._14_17-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Stuart: <i>Unehrliche Berufe. Status und Stigma in der Frühen Neuzeit am Beispiel Augsburgs.</i> 2008, S. 85–86.</span>
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<li id="cite_note-Nr._15-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Nr._15_18-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Nowosadtko: <i>Scharfrichter und Abdecker. Der Alltag zweier „unehrlicher Berufe“ in der Frühen Neuzeit.</i> 1994, S.&nbsp;196–198.</span>
</li>
<li id="cite_note-Nr._17-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Nr._17_19-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Oppelt: <i>Über die „Unehrlichkeit“ des Scharfrichters unter bevorzugter Verwendung von Ansbacher Quellen</i> (= <i>Lengfelder Libellen.</i> Band 1). <a href="Lengfeld_(W%C3%BCrzburg)" title="Lengfeld (Würzburg)">Lengfeld</a> 1976 (Philosophische Dissertation Würzburg 1976).</span>
</li>
<li id="cite_note-Nr._18-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Nr._18_20-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Günter Voß: <i>Henker – Tabugestalt und Sündenbock.</i> In: Bernd-Ulrich Hergenmöller (Hrsg.): <i>Randgruppen der spätmittelalterlichen Gesellschaft: Ein Hand- und Studienbuch.</i> Warendorf 1990, S.&nbsp;86–114.</span>
</li>
<li id="cite_note-Nr._19-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Nr._19_21-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Heinrich_Heine" title="Heinrich Heine">Heinrich Heine</a>. <i>Memoiren</i> (1854-1855 geschrieben). Kapitel 8-9. <i>Die Göchnerin … Das rote Sefchen</i>. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.projekt-gutenberg.org/heine/memheine/memhein8.html">Kapitel 8. Digitalisat</a></span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20161230000835/http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/oberpfalz-bayern/artikel/er_war_der_letzte_und_tuechtig/613376/er_war_der_letzte_und_tuechtig.html">Er war der letzte und tüchtigste Henker</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 30. Dezember 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) – Artikel über den Henker Johann Reichhart von Thomas Dietz in der <a href="Mittelbayerische_Zeitung" title="Mittelbayerische Zeitung">Mittelbayerischen Zeitung</a> vom 5. Dezember 2010</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=zwb&amp;datum=18950126&amp;seite=6&amp;zoom=33&amp;query=%22Scharfrichter%22%2B%22Znaimer%22%2B%22Wochenblatt%22%2B%221895%22&amp;ref=anno-search">Znaimer Wochenblatt, 26. Januar 1895, S. 6</a>, auf anno.onb.ac.at</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.geo.de/wissen/weltgeschichte/josef-lang--der-letzte-scharfrichter-oesterreich-ungarns-34700986.html">Er hängte Verbrecher und wurde dadurch zum Frauenhelden: Die Karriere des Josef Lang</a> -Artikel von Manuel Opitz in <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.geo.de/">GEO Online Magazin</a> vom 10. Mai 2024, abgerufen am 7. April 2025</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=mvn&amp;datum=19000310&amp;seite=3&amp;zoom=33&amp;query=%22Selinger%22%2B%22Scharfrichter%22&amp;ref=anno-search">Mühlviertler Nachrichten, 10. März 1900, S. 3</a>, auf anno.onb.ac.at</span>
</li>
<li id="cite_note-Nr._20-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Nr._20_26-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Hans_Veigl" title="Hans Veigl">Hans Veigl</a>: <i>Morbides Wien. Die dunklen Bezirke der Stadt und ihrer Bewohner.</i> <a href="B%C3%B6hlau_Verlag" title="Böhlau Verlag">Böhlau Verlag</a>, Wien 2014, S.&nbsp;234–239.</span>
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<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">Sensibler Henker</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Der Spiegel</cite>. 23.&nbsp;Juli 1989, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%222195-1349%22&amp;key=cql">2195-1349</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/kultur/sensibler-henker-a-9c2994f6-0002-0001-0000-000013495619">spiegel.de</a> [abgerufen am 13.&nbsp;November 2024]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Scharfrichter&amp;rft.atitle=Sensibler+Henker&amp;rft.date=1989-07-23&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issn=2195-1349&amp;rft.jtitle=Der+Spiegel" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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